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Image by Johannes Plenio

Wechseljahre: Natürlich durch 
die Zeit des Wandels

Stress reduzieren, Heilpflanzen nutzen, mit Vitalpilzen und Ayurveda in Balance kommen.

Die Wechseljahre – auch Klimakterium genannt – sind eine natürliche Phase im Leben jeder Frau. Meist beginnt sie zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr und bringt eine Reihe körperlicher und emotionaler Veränderungen mit sich. Die hormonelle Umstellung – insbesondere der Rückgang von Östrogen und Progesteron – beeinflusst den gesamten Organismus. Diese tiefgreifende Transformation kann neue Kräfte freisetzen, fordert jedoch gleichzeitig eine bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Wohlbefinden.
 

Typische Symptome in dieser Phase sind:

  • Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen

  • Schlafstörungen und innere Unruhe

  • Gewichtszunahme und verlangsamter Stoffwechsel

  • Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen

  • Konzentrationsprobleme und Erschöpfung

  • Trockene Schleimhäute, Libidoverlust

  • Gelenkbeschwerden und Hautveränderungen

Doch die Wechseljahre sind mehr als nur hormonelle Schwankungen – sie laden dazu ein, neue Wege der Selbstfürsorge zu entdecken und gestärkt in den nächsten Lebensabschnitt zu gehen.

 

Wechseljahre & Ernährung: Gut essen, besser leben

1. Setzen Sie auf Phytoöstrogene

Phytoöstrogene sind pflanzliche Stoffe, die eine ähnliche Wirkung wie das körpereigene Östrogen entfalten. Sie können helfen, hormonelle Schwankungen auszugleichen. Gute Quellen sind:

  • Sojaprodukte (z. B. Tofu, Sojamilch, Edamame)

  • Leinsamen

  • Hülsenfrüchte wie Linsen und Kichererbsen

 

2. Achten Sie auf ausreichend Kalzium und Vitamin D

Mit sinkendem Östrogenspiegel steigt das Risiko für Osteoporose. Um Ihre Knochengesundheit zu stärken, sollten Sie auf eine ausreichende Zufuhr von Kalzium und Vitamin D achten. Empfehlenswerte Lebensmittel sind:

  • Milchprodukte wie Joghurt und Käse

  • Grünkohl, Brokkoli und Mandeln

  • Fettreicher Fisch (z. B. Lachs, Makrele)

  • Bei Bedarf kann ein Vitamin-D-Präparat sinnvoll sein – sprechen Sie hierzu mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

 

3. Essen Sie ausgewogen und ballaststoffreich

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten hilft nicht nur beim Gewichtsmanagement, sondern unterstützt auch Ihre Verdauung und Ihr Herz-Kreislauf-System. Ballaststoffe fördern zudem die Hormonbalance und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. 

Beachten Sie, dass Ihr Kalorienbedarf nach den Wechseljahren abnimmt und es in dieser Zeit leicht zur Gewichtszunahme kommen kann.
 

4. Trinken Sie ausreichend und meiden Sie Auslöser

Koffein, Alkohol und stark gewürzte Speisen können Hitzewallungen verstärken. Beobachten Sie, welche Lebensmittel Ihre Symptome beeinflussen, und passen Sie Ihre Ernährung individuell an. Trinken Sie ausreichend Wasser oder ungesüßte Kräutertees – idealerweise 1,5 bis 2 Liter täglich.
Tipp: Bei Hitzewallungen empfehle ich auf eine salzarme Ernährung zu achten. Scharfe Speisen wirken zwar unmittelbar erhitzend, Salz dafür aber lang anhaltend.

Heilpflanzen – natürliche Begleiter im hormonellen Wandel

Die Pflanzenheilkunde bietet eine Vielzahl bewährter Mittel, die sanft regulierend auf den weiblichen Hormonhaushalt wirken:

  • Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus): Besonders hilfreich in der frühen Phase der Wechseljahre bei Zyklusschwankungen, Reizbarkeit und Brustspannen.

  • Traubensilberkerze (Cimicifuga): Mindert Hitzewallungen, Schlafstörungen und Schweißausbrüche.

  • Yamswurzel (Dioscorea villosa): Enthält Diosgenin, das dem körpereigenen Progesteron ähnelt und helfen kann, das hormonelle Gleichgewicht sanft zu stabilisieren.

  • Rotklee (Trifolium pratense): Reich an Phytoöstrogenen – pflanzlichen Östrogenen – die besonders bei Östrogenmangel wohltuend wirken können. Unterstützt bei Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Knochenschutz.

  • Johanniskraut: Fördert innere Ausgeglichenheit, verbessert die Stimmung und hilft bei leichter Depression. Achtung, Johanniskraut kann zu Wechselwirkungen mit Medikamenten führen. Lassen Sie sich vor der Einnahme beraten.

  • Salbei: Bewährt bei übermäßigem Schwitzen, besonders nachts.

Tee für die Wechselzeit

Dieser Wechseljahres-Tee vereint ausgewählte Kräuter, die sanft durch die hormonellen Veränderungen begleiten und typische Beschwerden in den Wechseljahren lindern können. Rotklee enthält natürliche Phytoöstrogene, die helfen können, hormonelle Schwankungen auszugleichen. Schafgarbe wirkt regulierend und entspannend auf den Unterleib, während Weißdorn das Herz-Kreislauf-System stärkt und bei innerer Unruhe unterstützt. Löwenzahn fördert die Leberfunktion und hilft dem Körper bei der Entgiftung – besonders wichtig in hormonellen Umstellungsphasen. Salbei ist ein bewährtes Mittel gegen Hitzewallungen und übermäßiges Schwitzen. Abgerundet wird die Mischung durch Melisse, die beruhigend wirkt und zu emotionalem Gleichgewicht beiträgt. Eine harmonische Kräuterkomposition für mehr Wohlbefinden in der Lebensmitte.

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Meine Empfehlung:

Für Frauen in den Wechseljahren ist Wechselwunder* von Naturtreu mit Yams und Rotklee ist ideal. Es hilft, Beschwerden wie Hitzewallungen, Trockenheit und Stimmungsschwankungen auf natürliche Weise zu lindern und fördert das Wohlbefinden. Eine sanfte, pflanzliche Unterstützung für diese Übergangszeit. Erhalten Sie 20% Rabatt mit dem Rabattcode: HP-UP-33D4

Wechseljahre & ätherische Öle

Image by Katherine Hanlon

Roll-On – „Hormonharmonie“

Ziel: Emotionale Balance, Hitzewallungen lindern, Stabilität fördern


Basis: 10 ml Jojobaöl
Duftprofil: Blumig, frisch, weich

Ätherische Öle:

  • 2 Tropfen Muskatellersalbei 

  • 2 Tropfen Rosenholz oder Palmarosa 

  • 1 Tropfen Mandarine rot 

Anwendung: Auf Puls, Nacken oder Herzbereich auftragen.
Tipp: Bei Hitzewallungen auf die Fußsohlen auftragen.

Raumduft – „Gelassen & Geborgen“

Ziel: Stimmungsaufhellung, Nervenausgleich, Wohlgefühl


Anwendung: Für Diffuser oder Duftstein (z. B. 100 ml Wasser)
Duftprofil: Zart blumig-zitrisch, leicht pudrig

Ätherische Öle:

  • 3 Tropfen Grapefruit 

  • 2 Tropfen Neroli 10 % 

  • 2 Tropfen Lavendel fein

Wirkung: Hebt sanft die Stimmung, schenkt Leichtigkeit und Geborgenheit – ideal im Alltag, auch bei innerer Unruhe oder Schlafproblemen.

Brennendes Räucherstäbchen
Badewanne und Kerze

Badezusatz – „Weibliche Mitte“


Träger: 2–3 EL Sahne, Honig oder Meersalz als Emulgator

 

Ätherische Öle:

  • 3 Tropfen Römische Kamille 

  • 2 Tropfen Ylang-Ylang 2 Tropfen Benzoe Siam 

Wirkung: Tief entspannend, bringt dich wieder in deine Mitte – ideal für Abende mit Rückzug und Wärme.

Vitalpilze – ganzheitliche Stärkung für Körper, Geist & Hormone

Vitalpilze gelten in der Traditionellen Chinesischen Medizin als wertvolle Unterstützung – sie helfen dem Körper, sich besser an Belastungen und Veränderungen anzupassen:

  • Reishi: Stärkt das Nervensystem, verbessert die Schlafqualität und wirkt ausgleichend.

  • Cordyceps: Gibt Energie, verbessert Ausdauer und Libido. Unterstützt die hormonelle Balance.

  • Hericium: Fördert die geistige Klarheit und wirkt harmonisierend auf das Verdauungssystem – oft sensibel in stressreichen Phasen.

Ich habe gute Erfahrungen mit HIFAS-Menopause* gemacht, einer sehr effektiven Mischung aus Cordyceps, Reishi und Hericium, ergänzt mit Ashwagandha, grünem Tee und probiotischen Stämmen gegen Scheidentrockenheit.  Mit dem Rabattcode 888713* erhalten Sie 5% auf Ihre Bestellung. 
Tipp: Für eine optimale Wirkung sollten Vitalpilze regelmäßig über mehrere Wochen eingenommen werden.

Meine Empfehlung: 
Bei der Anwendung von Heilpilzen spielt die Qualität eine zentrale Rolle. In meiner Praxis arbeite ich daher mit den Produkten von Hifas da Terra, einem Hersteller, der auf 100 % reine Dualextrakte ohne Schadstoffe setzt. Neben den Einzelpilzen können Sie hier auch eine gute Mischung speziell für die Wechseljahre bekommen. In Hifas-Menopause sind alle 3 Vitalpilze gemischt mit Ashwagandha und Vitaminen. Für eine trockene Vaginalschleimhaut empfehle ich Hifas-Intima - entweder als Gel oder auch zum Einnehmen.
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Bild einer reifen Frau

Stress in den Wechseljahren: Den Kreislauf durchbrechen

Chronischer Stress verschärft viele klimakterische Symptome: Er wirkt sich negativ auf Schlaf, Stimmung und Hormonbalance aus. Gerade in dieser Phase ist es wichtig, bewusst gegenzusteuern und sich selbst mehr Fürsorge zu schenken.


Tipp: Gönnen Sie sich tägliche Pausen – auch kleine Rituale wie Tee trinken, bewusst atmen oder ein Spaziergang können helfen, Körper und Geist zu entspannen.
 

Ayurveda – im Einklang mit Körper, Geist & Lebensrhythmus

In der ayurvedischen Lehre markiert der Eintritt in die Wechseljahre den Übergang in die Vata-Lebensphase. Vata steht für Bewegung, Leichtigkeit – aber auch für Instabilität und Trockenheit. Viele typische Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Nervosität oder trockene Haut lassen sich durch Vata-ausgleichende Maßnahmen gut unterstützen.

Ayurvedische Empfehlungen:

  • Ernährung: Warm, nährend und leicht verdaulich – z. B. gekochtes Gemüse, Suppen, Reisgerichte mit Ghee und Gewürzen wie Kurkuma, Zimt, Kreuzkümmel.

  • Tägliche Routinen: Regelmäßigkeit im Alltag (Essen, Schlafen, Bewegung) stärkt die innere Balance.

  • Ölmassagen (Abhyanga): Eine tägliche Selbstmassage mit warmem Sesamöl wirkt beruhigend, nährend und verjüngend.


Ayurvedische Heilkräuter:

  • Shatavari: Das "Frauen-Tonikum" im Ayurveda. Unterstützt hormonell, stärkt das Gewebe und wirkt verjüngend.

  • Ashwagandha: Ein Adaptogen, das Stress reduziert und das Nervensystem beruhigt.

  • Brahmi: Fördert Konzentration und geistige Klarheit, ideal bei mentaler Erschöpfung.

  • Guduchi: Entgiftet, stärkt das Immunsystem und fördert Vitalität.

Lesen Sie hier mehr über Ayurveda.

 

Die Rolle der Frau im Wandel: Vom Geben zum Sein

Die Wechseljahre sind auch ein innerer Übergang – von der Phase des ständigen Gebens hin zu einer Zeit der Rückbesinnung und Selbstfürsorge. In vielen traditionellen Kulturen gilt die Frau nach den Wechseljahren als weise, kraftvolle Begleiterin, die nicht mehr durch monatliche Zyklen gebunden ist und ihre Energie nach innen und nach außen freier fließen lassen kann.

Diese Phase lädt dazu ein, sich neu zu entdecken – mit all Ihrer Lebenserfahrung, Intuition und Reife. Es ist eine Einladung, das Tempo zu verändern, loszulassen, was nicht mehr passt – und mit Klarheit und innerer Weisheit neu aufzublühen.

 

Ganzheitliche Tipps für Ihre Wechseljahre:

  • Hören Sie auf Ihren Körper – und erlauben Sie sich, anders zu sein als früher.

  • Bewegen Sie sich regelmäßig, aber sanft – z. B. durch Yoga, Tanzen, Spazierengehen.

  • Pflegen Sie Ihre Ernährung als tägliche Medizin.

  • Reduzieren Sie Reizstoffe wie Zucker, Alkohol und Koffein.

  • Suchen Sie Austausch mit anderen Frauen – oder einen sicheren Raum für Ihre Entwicklung.

  • Gestalten Sie diese Zeit aktiv – als bewussten Übergang in Ihre neue Rolle.

 

Fazit: Ein Neubeginn voller Kraft & Selbstbestimmung

Die Wechseljahre markieren nicht das Ende, sondern einen Neubeginn. Mit der Unterstützung aus Heilpflanzen, Vitalpilzen, Ayurveda und innerer Achtsamkeit können Sie sich nicht nur von Beschwerden befreien, sondern in eine neue Lebensphase voller Klarheit, Kraft und Selbstliebe eintreten.

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